Technik Motorschirm und Motorschirm-Trike

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Fußstartfähiger Motorschirm:


Der fußstartfähige Motorschirm kann mit Fug und Recht als das „ultraleichteste“ Luftsportgerät bezeichnet werden. Mittels eines Rucksackmotors, den der Pilot auf dem Rücken trägt, kann mit einem Gleitsegel - unabhängig von Berg oder Winde - aus der Ebene gestartet werden. Die Eigengeschwindigkeit dieses Luftsportgerätes liegt je nach Gerät und Beschleunigungszustand zwischen 25 und 70 km/h. Mit einer Tankfüllung sind Flüge ohne Ausnutzung von Thermik von drei bis vier Stunden möglich. Demontiert kann das Fluggerät in fast jeden Kleinwagen transportiert werden.

Motorschirm-Trikes:

Eine weitere Variante ist das Motorschirm-Trike. Hierbei nutzt der Pilot ein Fahrgestell mit drei Rädern, an dem der Motorantrieb befestigt wird. Darunter auch Konstruktionen, die am Boden als Fahrrad benutzt werden können. So bleibt der Pilot auch nach der Landung noch mobil. Auch zahlreiche doppelsitzige Motorschirmtrikes sind in Deutschland mustergeprüft bzw. musterzugelassen, darunter auch Konstruktionen, die als Trailer hinter einem Fahrzeug auf der Straße transportiert werden können. Die Fläche von doppelsitzigen Trikes reichen i.a.R. von 24 bis über 40 m². Der Vorteil kleinerer Flächen ist in vielen Fällen eine höhere Geschwindigkeit, verbunden mit einer höheren Flächenstabilität.