Ausbildung Motorschirm-Trike über 120 kg Leermasse

Die Ausbildungswege zum Pilot auf Motorschirm und Motorschirm-Trike über 120 kg sind hier aufgelistet:

 


Ausbildung von Fußgängern (ohne fliegerische Vorbildung)

Theorie (vgl. § 42 LuftPersV):

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 20 Unterrichtseinheiten im Modul I und 10 Unterrichtseinheiten im Modul II. Eine Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten

  • Modul I (allgemeine Fächer): Luftrecht, Flugfunk, Meteorologie
  • Modul II (spezielle Fächer): Technik, Verhalten in besonderen Fällen, Navigation (jeweils speziell für Motorschirm)
  • Die Theorie-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).
Praxis (vgl. § 42 LuftPersV):
  • Flugausbildung auf motorlosen Gleitsegeln (mindestens DHV-L-Schein -Grundstufe oder gleichwertiger Ausbildungsstand-;
  • zusätzlich 30 von einem Fluglehrer bestätigte Flüge über eine Höhendifferenz von mehr als 100 m. Diese Flüge können am Berg oder an der Winde durchgeführt worden sein.

 oder

  •  praktische Grundausbildung auf doppelsitzigen, vom DULV als schulungstauglich eingestuften Motorschirm-Trikes

sowie

  •  mindestens 30 Starts und Landungen mit Motorschirm (Höhenaufbau, Platzrunde, Landeeinteilung, Landung)
  •  ein Überlandflug von jeweils mindestens 1 Stunde Dauer oder 30 km Strecke (zwei Überland-Flüge werden erlassen)
  •  Die Praxis-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).
Für Lizenzerteilung sind einzureichen:
  •     Antrag zur Lizenzausstellung
  •     Ausbildungsmeldung (spätestens acht Tage nach Ausbildungsbeginn)
  •     gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  •     Nachweis über motorlose Grundausbildung GS
  •     Kopie des Personalausweises oder Passes
  •     Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  •     Bestätigung über die bestandene praktische Prüfung
  •     Bestätigung der pyrotechnischen Einweisung
  •     ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis
  •     Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich

Ausbildung von Piloten mit DHV-A Schein / Österr. SoPi / Schweizer Brevet
(Gleitsegel; ohne Überlandberechtigung)

Theorie (vgl. § 42 LuftPersV):

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 14 Unterrichtseinheiten im Modul I und 6 Unterrichtseinheiten im Modul II. Eine Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten.

  • Modul I (Allgemeine Fächer): Luftrecht, Flugfunk, Meteorologie
  • Modul II (Spezielle Fächer): Technik, Verhalten in besonderen Fällen, Navigation (jeweils speziell für Motorschirm)
  • Die Theorie-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).

Praxis (vgl. § 42 LuftPersV):
  • mindestens 30 Starts und Landungen mit Motorschirm (Höhenaufbau, Platzrunde, Landeeinteilung, Landung)
  • drei Überlandflüge von jeweils mindestens 1 Stunde Dauer oder 30 km Strecke
  • Die Praxis-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).
 
Für Lizenzerteilung sind einzureichen:
  •     Antrag zur Lizenzausstellung
  •     Ausbildungsmeldung (spätestens acht Tage nach Ausbildungsbeginn)
  •     gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  •     beglaubigte Kopie DHV A-Schein / SoPi / Brevet
  •     Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  •     Bestätigung über die bestandene praktische Prüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  •     Bestätigung der pyrotechnischen Einweisung
  •     ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

    Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich

Hinweis:
Bei entsprechender Lizenz für Hängegleiter gelten in der Theorieausbildung dieselben Erleichterungen; Praxis wie "Fußgänger"


Ausbildung von Piloten mit DHV-B Schein / Österr. SoPi / Schweizer Brevet
(Gleitsegel; mit Überland-Berechtigung)

Theorie (vgl. § 42 LuftPersV):

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 8 Unterrichtseinheiten im Modul I und 6 Unterrichtseinheiten im Modul II. Eine Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten.
Die Ausbildung und Prüfung in den Fächern Meteorologie und Navigation entfällt.

  • Modul I (Allgemeine Fächer): Luftrecht, Flugfunk
  • Modul II (Spezielle Fächer): Technik, Verhalten in besonderen Fällen (jeweils speziell für Motorschirm)
  • Die Theorie-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).
Praxis (vgl. § 42 LuftPersV):  
  • mindestens 30 Starts und Landungen mit Motorschirm (Höhenaufbau, Platzrunde, Landeeinteilung, Landung)
  • drei Überlandflüge von jeweils mindestens 1 Stunde Dauer oder 30 km Strecke
  •  Die Praxis-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).

Für Lizenzerteilung sind einzureichen:
  •     Antrag zur Lizenzausstellung
  •     Ausbildungsmeldung (spätestens acht Tage nach Ausbildungsbeginn)
  •     Erklärung über schwebende Strafverfahren
  •     gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2
  •     belaubigte Kopie DHV B-Schein / SoPi / Brevet mit Überland-Berechtigung
  •     Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  •     Bestätigung über die bestandene praktische Prüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  •     Bestätigung der pyrotechnischen Einweisung
  •     ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

    Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich

Hinweis:
Bei entsprechender Lizenz für Hängegleiter gelten in der Theorieausbildung dieselben Erleichterungen; Praxis wie "Fußgänger"


Ausbildung von Piloten mit gültiger Lizenz für Motorschirme / Motorschirm-Trikes bis 120 kg Leermasse


Theorie (vgl. § 42 LuftPersV):

Theoretische Einweisung in einer Flugschule, die zur Ausbildung auf Motorschirm-Trikes über 120 kg Leermasse berechtigt ist.

Praxis (vgl. § 42 LuftPersV):

Praktische Einweisung in einer Flugschule, die zur Ausbildung auf Motorschirm-Trikes über 120 kg Leermasse berechtigt ist.

Für Lizenzerteilung sind einzureichen:
  •     Ausbildungsmeldung (spätestens acht Tage nach Ausbildungsbeginn)
  •     Antrag zur Lizenzausstellung  
  •     gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  •     Kopie des gültigen SPL für Motorschirm
  •     Einweisungsbestätigung einer registrierten Ausbildungseinrichtung
  •     Bestätigung der pyrotechnischen Einweisung
  •     ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

    Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich


Ausbildung von Piloten mit gültiger PPL-A / -B / -C / -D / -H / -N oder FCL oder gültiger Lizenz für fußstartfähige ULs / Trikes / Dreiachser / Tragschrauber

Theorie (vgl. § 42 LuftPersV):  
  • Modul I (allgemeine Fächer): entfällt
  • Modul II (spezielle Fächer): Motorschirm Technik, Verhalten in besonderen Fällen für Motorschirm
  •  Die Theorie-Prüfung kann vom Ausbildungsleiter abgenommen werden.
Praxis (vgl. § 42 LuftPersV):
  • Flugausbildung auf motorlosen Gleitsegeln (mindestens DHV-L-Schein -Grundstufe oder gleichwertiger Ausbildungsstand-;
  • zusätzlich 30 von einem Fluglehrer bestätigte Flüge über eine Höhendifferenz von mehr als 100 m. Diese Flüge können am Berg oder an der Winde durchgeführt worden sein.

 oder

  •  praktische Grundausbildung auf doppelsitzigen, vom DULV als schulungstauglich eingestuften Motorschirm-Trikes

sowie

  •  mindestens 30 Starts und Landungen mit Motorschirm (Höhenaufbau, Platzrunde, Landeeinteilung, Landung)
  •  ein Überlandflug von jeweils mindestens 1 Stunde Dauer oder 30 km Strecke (zwei Überland-Flüge werden erlassen)
  • Die Praxis-Prüfung wird von einem externen DULV-Prüfungsrat abgenommen (extern = darf nicht in der Flugschule tätig sein).
Für Lizenzerteilung sind einzureichen:
  •     Antrag zur Lizenzausstellung
  •     Ausbildungsmeldung (spätestens acht Tage nach Ausbildungsbeginn)
  •     gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  •     beglaubigte Kopie des gültigen PPL oder SPL
  •     Nachweis über motorlose Grundausbildung GS
  •     Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  •     Bestätigung über die bestandene praktische Prüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  •     Bestätigung der pyrotechnischen Einweisung
  •     ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

    Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich

 

Author
Kremena Ivanova